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CBD - Wirkung, Nebenwirkungen, Risiken und Anwendung

Die vielen Vorteile von Cannabidiol (CBD) im Bezug auf Schmerzen jeglicher Art lassen Nutzer hinterfragen, ob CBD nicht auch Nebenwirkungen hervorruft. Die positive Wirkung von CBD auf Kopfschmerzen, Rückenschmerzen und Regelschmerzen sowie auf die langfristige Verbesserung von Krankheiten ist bekannt und unter Anwendern sehr beliebt. Aber wurden bei der Einnahme von CBD jemals Nebenwirkungen festgestellt? In diesem Artikel gehen wir auf diese Frage im Detail ein und geben Antworten rund um Nebenwirkungen und ihre möglichen Gründe.

Was ist Cannabidiol (CBD)?

CBD, auch genannt Cannabidiol, ist ein Wirkstoff, eine chemische Verbindung, der Hanfpflanze. Von diesen gibt es 113 verschiedene, darunter auch das bekannte THC (Tetrahydrocannabinol), welches berauschend wirkt und in einer hohen Dosierung in Österreich nicht legal erworben werden kann. CBD hingegen wirkt entspannend und nicht psychedelisch. Die weibliche Hanfpflanze wird herangezogen und geerntet um den Wirkstoff CBD aus ihr zu extrahieren. Darin kann eine geringe Menge an THC enthalten sein, welche die Wirkung aber nicht beeinflusst. Der Wirkstoff Cannabidiol wird so in CBD-Öl, Kapseln und in andere Produkte gepresst um die Dosierung und Einnahme (z.B. in Form von Tropfen) zu erleichtern.

CBD gewinnt aufgrund der angenehmen Wirkung, der einfachen Dosierung und der positiven Erfahrungen immer mehr Ansehen und wird dementsprechend immer intensiver untersucht. Nicht nur die Anwendung und Wirkung wird spezifischer durchleuchtet, auch die Nebenwirkungen des natürlichen Produkts können schon genauer definiert werden.

Anwendung und Wirkung von CBD

CBD Präparate, egal ob Öle oder Kapseln, werden häufig bei chronischen Schmerzen, bei Stress oder Angstzuständen angewendet. Dabei wirken sie, laut Erfahrungsberichten, sehr gut und nachhaltig. Diese Wirkung ist dem Endocannabinoiden System des Körpers zuzuschreiben, welches für die Funktion vieler körpereigenen Systeme verantwortlich ist und die Wirkung der Botenstoffe reguliert. Dort docken die Cannabinoide der Hanfpflanze an um Empfindungen wie Schmerzen oder Stress zu unterbinden. CBD wirkt vor allem entzündungshemmend, krampflösend und entspannend auf den Körper.
Nach der Einnahme über Tropfen oder Kapseln dauert es mindestens 30 Minuten bis sich der Wirkstoff des Cannabidiol entfaltet und spürbar macht.

Jeder Mensch verträgt eine andere Menge an CBD, deshalb basiert die Anwendung und die Grundlage für die Dosierung auf Erfahrungsberichten und vereinzelten Studien. Welche Menge für Sie ideal sein könnte, finden Sie mit Hilfe unseres CBD Dosierungsrechners.

Die 4 häufigsten Gründe für Nebenwirkungen von CBD

In den Beipackzetteln von Medikamenten wird oft eine lange Liste an Nebenwirkungen aufgereiht, welche für die Wirkung eines Medikaments in Kauf genommen werden müssen. Durch Medikamente wissen wir - wer eine Wirkung erhofft, muss eine Nebenwirkung erwarten.

CBD als natürliches Produkt weist nur vereinzelt leichte Nebenwirkungen auf. In spezifischen Studien zu den Nebenwirkungen von CBD wird beschrieben wie dieses auf den Appetit, die Müdigkeit und den Blutdruck wirkt.
(Studie: Kerstin Iffland und Franjo Grotenhermen: An Update on Safety and Side Effects of Cannabidiol: A Review of Clinical Data and Relevant Animal Studies. 2017, Cannabis Cannabinoid Res)

Prinzipiell ist CBD aber ein sehr sicherer Wirkstoff, so wird dieser auch von der WHO bezeichnet. Medikamente bringen eine Vielzahl von Nebenwirkungen mit sich, wobei es bei dem Konsum von CBD hauptsächlich durch folgende Gründe zu Nebenwirkungen kommt:

  1. Qualität des Produktes
    Der Fokus von CBD Produkten muss auf deren Qualität liegen. Eine schlechte Qualität bedeutet gleichzeitig eine schlechte Wirksamkeit und kann schädliche Folgen für den Körper haben. Die Qualitätsstandards sind momentan nicht einheitlich, deshalb empfehlen wir jedem Anwender auf Qualitätsmerkmale wie Extraktionsprozess mittels Co2 und biologischem Anbau zu achten. Zusätzlich lassen wir unsere Produkte bei Hanfalpin von externen Laboren überprüfen, um die höchste Qualität zu gewährleisten.
  2. Die richtige Anwendung
    Jedes Produkt hat seine richtige Anwendungsform. Zum Beispiel sollen CBD Liquids auf die betroffene Stelle aufgetragen und CBD-Öle durch Tropfen oral eingenommen werden - die richtige Nutzung unterscheidet sich, je nach Produkt. Gerne beraten wir Sie bei Hanfalpin um Ihnen die richtige Anwendung und den Umgang mit CBD Produkten näherzubringen.
  3. Schlechte Inhaltsstoffe
    Das große Angebot am Markt an CBD Produkten unterscheidet sich in den Inhaltsstoffen. Vollspektrum Produkte enthalten neben CBD noch zusätzliche Inhaltsstoffe der Cannabis Pflanze wie CBDa, CBG oder auch THC. Diese Kombination von Wirkstoffen wird vom Körper besser absorbiert und aufgenommen - der Vorgang nennt sich Entourage Effekt, wie in Studien belegt wurde.(Studie: Russo, Ethan B. Taming THC: potential cannabis synergy and phytocannabinoid-terpenoid entourage effects, 2011, Br J Pharmacol)
  4. Hohe Dosierung
    Ein häufiger Grund für Nebenwirkungen ist auch eine zu hohe Dosierung. Die Dosierung hat einen großen Einfluss auf die Intensität der Wirkung und die Wirkung selbst. Die tägliche benötigte Menge an Cannabidiol variiert von Mensch zu Mensch. Wenn Sie also merken, dass die momentane Menge nicht ausreicht, können Sie die Einnahme nach Gefühl steigern. Wie man richtig dosiert, haben wir in unserem Dosierungsrechner genau erklärt.

Die möglichen Nebenwirkungen von CBD im Detail

Wie schon erläutert, ist CBD in seinen verschiedenen Formen, auch als CBD-Öl in Form von Tropfen, sehr sicher und gut verträglich. Trotzdem können beim natürlichen CBD Nebenwirkungen auftreten. Diese sind aber im Vergleich zu vielen Medikamenten harmlos und für den Anwender unbedenklich.

Trockener Mund

Während der Einnahme von CBD können beim Anwender die Schleimhäute stärker austrocknen als zuvor. Das liegt daran, dass Cannabinoide die Speichelproduktion hemmen. Schon eine höhere Flüssigkeitszufuhr löst dieses Problem.
(Studie: Prestifilippo JP et al. Inhibition of salivary secretion by activation of cannabinoid receptors. 2006, Exp Biol Med).

Schläfrigkeit

Je nach Anwender zeigt sich die Wirkung von CBD und CBD-Ölen als ermüdent oder als fokussierend. Menschen, die Müdigkeit als Nebenwirkung empfinden, können das Produkt abends einnehmen, um gleichzeitig die Schlafqualität zu verbessern.

Benommenheit

Die Einnahme von CBD kann auch dazu führen, dass sich der Anwender leicht benommen fühlt. Diese Nebenwirkung ist dem fallenden Blutdruck zuzuschreiben. Dabei hilft eine Tasse Kaffee gut als natürliches Hausmittel, um den Blutdruck wieder in die Höhe zu bringen.

Schlafprobleme & Schwierigkeiten beim Einschlafen

Schlafprobleme gehören sehr selten zu den Nebenwirkungen von CBD, da aber jeder Mensch verschieden auf Cannabis reagiert, ist diese Nebenwirkung nicht auszuschließen. Wir empfehlen bei Schwierigkeiten in Verbindung mit Schlaf, das CBD oder CBD-Öl morgens einzunehmen.

Übelkeit

Auch Übelkeit zählt zu den eher seltenen Begleiterscheinungen. Generell hilft das in CBD enthaltene CBDa sehr häufig gegen Brechreiz. Sollte dieser trotzdem vorkommen, liegt das wahrscheinlich an einer Einnahme auf leeren Magen. Wenn das CBD Produkt also nach dem Essen eingenommen wird, ist Übelkeit auszuschließen.

Senkung des Blutdrucks

Eigentlich ist die Senkung des Blutdrucks eine gewollte Wirkung bei der Behandlung und Prävention von Herzerkrankungen. Sollten Sie als Anwender aber ohnehin unter niedrigem Blutdruck leiden, kann die Einnahme von CBD zu leichter Benommenheit führen.
(Studie: Khalid A. Jadoon, A single dose of cannabidiol reduces blood pressure in healthy volunteers in a randomized crossover study, JCI Insight. 2017).

CBD und Medikamente: Mögliche Wechselwirkungen

Wechselwirkungen von CBD, CBD-Öl oder Kapseln mit anderen Medikamenten sind auf Grund der dünnen Studienlage noch nicht nachweisbar. Bisher hat sich aber gezeigt, dass Menschen, die Produkte wie Antidepressiva oder Blutverdünner einnehmen, auf Grund dieser Medikamente Wechselwirkungen erleben können.

Gemäß diverser Formen entstehen Wechselwirkungen normalerweise, weil Medikamente vom Cytochrom P450 / CYP450 abgebaut werden. Jedenfalls sollte ein Arzt konsultiert werden, sollten Sie Wechselwirkungen durch die Kombination von CBD, CBD-Öl oder Kapseln mit anderen Medikamenten wahrnehmen.

Kein CBD in der Schwangerschaft

Wir raten Schwangeren und Kindern unter 2 Jahren mangels aussagekräftiger Studien vom CBD Konsum ab. Außerdem sollte ein Arzt konsultiert, oder gänzlich auf den Konsum von CBD verzichtet werden, wenn Sie unter folgenden Krankheiten leiden: Glaukom, Parkinson, Autoimmunerkrankungen und/oder Lebererkrankungen.

Menschen, die regelmäßig Medikamente einnehmen sollten jedenfalls vor dem Konsum von CBD (in Form von Tropfen, Kapseln,..) ihren Hausarzt konsultieren.

Fazit - CBD ist harmlos

Wie wir in diesem Artikel beschrieben haben, kann Cannabidiol Nebenwirkungen hervorrufen und für manche Personengruppen würden wir den Konsum nicht empfehlen.
Trotzdem ist CBD gerade wegen der guten Verträglichkeit so bekannt und wird von verschiedenen Menschen gerne genutzt. CBD verursacht weit weniger und viel schwächere Nebenwirkungen als Medikamente. Halten Sie sich stets an unsere Anwendungshinweise, damit sie Nebenwirkungen von CBD gänzlich vermeiden.