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CBD Nebenwirkungen

Der wachsende Trend rund um das Thema Cannabidiol (CBD) wirft für immer mehr Anwender die Frage auf, ob CBD auch Nebenwirkungen hat. In diesem Artikel möchten wir auf das Thema explizit eingehen und zeigen wie die Studienlage und Praxis dazu aussieht. Dabei gehen wir näher auf mögliche Begleiterscheinungen ein und sagen, wann du besser nicht zu CBD greifst.

Verursacht die Einnahme von CBD Nebenwirkungen?

Vielleicht kennst du das Sprichwort: “Keine Wirkung, ohne Nebenwirkung”. Herkömmliche Medikamente zeigen dabei immer wieder, dass hinter diesem Satz auch ein Funken Wahrheit steckt. Die lange Liste an möglichen Begleiterscheinungen mag ein Grund sein, warum mittlerweile viele Menschen nach Alternativen suchen.
Grundsätzlich kann auch CBD diverse Nebenwirkungen verursachen. Erste Studien legen nahe, dass durch den Konsum von Cannabidiol Symptome wie Appetitlosigkeit, Müdigkeit, sinkender Blutdruck und auch Übelkeit auftreten können (Kerstin Iffland und Franjo Grotenhermen: An Update on Safety and Side Effects of Cannabidiol: A Review of Clinical Data and Relevant Animal Studies. 2017, Cannabis Cannabinoid Res). Leider ist die Anzahl der Studien bisher noch gering. Es bedarf also noch Nachholbedarf, bis man sich ein umfassendes Bild dazu machen kann.

Dennoch gilt CBD als sehr sicherer Wirkstoff. Nebenwirkungen sind eher selten und treten oft nur bei zu hohen Dosierungen auf. Außerdem sind Produkte von schlechter Qualität nicht selten auch die Ursache für unerwünschte Begleiterscheinungen. Im Nachfolgenden gehen wir auf einzelne Symptome näher ein und geben dir Tipps, was du dagegen tun kannst.
Beachte außerdem: Wenn du die richtige Dosierung finden willst, gehe auf den Hanfalpin Dosierungsrechner und finde die richtige Menge.

Trockener Mund

CBD kann ein Austrocknen der Schleimhäute verursachen. Der Grund: Cannabinoide hemmen unter Umständen die Speichelproduktion. Glücklicherweise löst ein Glas Wasser bereits das Problem (Prestifilippo JP et al. Inhibition of salivary secretion by activation of cannabinoid receptors. 2006, Exp Biol Med). 

Schläfrigkeit

In der Praxis zeigt sich, dass CBD auf jeden Menschen eine etwas unterschiedliche Wirkung hat. So fühlen sich manche Konsumenten fokussierter und andere wiederum schläfrig. Solltest du eine gewisse Müdigkeit bei dir bemerken, gibt es zwei Wege damit umzugehen. Entweder du löst das Problem mit einer Tasse Kaffee oder du nutzt den Effekt für dich und nimmst den Wirkstoff abends ein und verbesserst damit sogar deine Schlafqualität

Benommenheit

Gleiches gilt, wenn du dich nach der Einnahme etwas benommen fühlst. Schuld daran ist wahrscheinlich ein fallender Blutdruck. Eine Tasse Kaffee hilft den Blutdruck wieder zu erhöhen.

Schlafprobleme & Schwierigkeiten beim Einschlafen

Wie erwähnt reagiert jeder Mensch sehr individuell auf CBD und so kann der Wirkstoff sowohl Müdigkeit, als auch Schlafprobleme verursachen. Einschlafschwierigkeiten gehören dabei aber eher zu den seltenen Nebenwirkungen. Solltest du dennoch betroffen sein, empfehlen wir dir, CBD einfach morgens einzunehmen

Übelkeit

Auch Übelkeit zählt zu den eher seltenen Begleiterscheinungen. Oft hilft das enthaltene CBDa in vielen CBD Produkten sogar gegen den Brechreiz. Konsumiere CBD einfach nach einer Mahlzeit, um zu verhindern, dass es deinen leeren Magen reizt. 

Senkung des Blutdrucks

Wegen seiner möglichen, blutdrucksenkenden Wirkung gilt CBD besonders effektiv bei der Behandlung und Prävention von Herzerkrankungen. Wer aber ohnehin unter niedrigem Blutdruck leidet, könnte sich dadurch etwas benommen fühlen (Khalid A. Jadoon, A single dose of cannabidiol reduces blood pressure in healthy volunteers in a randomized crossover study, JCI Insight. 2017). 

Sonstige Nebenwirkungen

Neben den genannten Begleiterscheinungen wurden noch folgende Nebenwirkungen bei Konsumenten beobachtet:
  • Appetitlosigkeit
  • Kopfschmerzen
  • Zittern
  • Allergische Reaktionen
  • Durchfall

Wer sollte CBD nicht einnehmen?

Unter bestimmten Umständen sollte man auf den Konsum von CBD verzichten, oder die Behandlung vorab mit einem Mediziner besprechen. Dazu gehören Patienten mit Glaukom, Parkinson, Autoimmunerkrankungen und/oder Lebererkrankungen. Auch Schwangeren und Kleinkindern unter 2 Jahren wird mangels aussagekräftiger Studien die Einnahme von CBD ebenfalls nicht empfohlen.

Hat CBD Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten?

Aufgrund der noch dünnen Studienlage, lässt sich diese Frage nicht genau beantworten. Erfahrungen zeigen allerdings, dass es Wechselwirkungen insbesondere mit Antidepressiva und Blutverdünner geben könnte.
Außerdem könnten gemäß diversen Foren Wechselwirkungen dann entstehen, wenn ein Medikament normalerweise vom Cytochrom P450 / CYP450 abgebaut wird. Konsultiere jedenfalls einen Arzt im Falle, dass du andere Medikamente in Kombination mit CBD nehmen möchtest.

Welche Einflussfaktoren begünstigen Nebenwirkungen?

Ein paar Faktoren beeinflussen die Wirkung von CBD und so auch das Auftreten von Begleiterscheinungen. Dazu zählen die:
  • Qualität der Produkte
  • Darreichungsform
  • Inhaltsstoffe
  • Dosierung

1. Qualität des Produktes und der Inhaltsstoffe

Schlechte Qualität beeinflusst nicht nur die Wirkung, sondern kann im Zweifel sogar schädlich sein. Leider gibt es bis heute noch keine einheitlichen Produktionsstandards, an denen sich alle CBD Hersteller halten müssen. Daher gibt es immer wieder schwarze Schafe, mit nur geringer Produktqualität. Leider!
Wir empfehlen daher besonders auf die Qualitätsmerkmale (Extraktionsprozess mittels Co2 und biologischer Anbau) zu achten. Diese sind Indikatoren für hochwertige Produkte. Wir von Hanfalpin lassen unsere Produkte zudem von externen Laboren prüfen und stellen so sicher die höchsten Qualitätsmerkmale sicher.

2. Darreichungsform

Auch die richtige Darreichungsform hat einen großen Einfluss auf die Wirkung. So sollten CBD Öle niemals erhitzt und CBD Liquid nicht geschluckt werden. Für jede Einnahmeform gibt es das passende Produkt.

3. Vorkommende Inhaltsstoffe: Vollspektrum und Isolat

Nicht jedes CBD Produkt ist gleich und unterscheidet sich hinsichtlich der verwendeten Inhaltsstoffe.
So enthalten Vollspektrum Produkt neben CBD noch andere Wirkstoffe der Cannabis Pflanze. Darunter weitere Cannabinoide wie CBDa, CBG oder auch THC, Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, Terpene und der pflanzliche Farbstoff Chlorophyll. Die Kombination der Inhaltsstoffe wird vom Körper besser absorbiert. Man spricht hier vom Entourage Effekt (Russo, Ethan B. Taming THC: potential cannabis synergy and phytocannabinoid-terpenoid entourage effects, 2011, Br J Pharmacol).

4. Dosierung

Ein häufiger Grund für Nebenwirkungen ist auch eine zu hohe Dosierung. Diese hat einen großen Einfluss auf die Intensität der Wirkung und die Wirkung selbst. Sollten Begleiterscheinungen auftreten, kann es helfen, die tägliche Menge Cannabidiol zu senken. Wie man richtig dosiert, haben wir in unserem Dosierungsratgeber genau erklärt. 
 

Fazit

CBD kann Nebenwirkungen verursachen und ist für manche Personengruppen nicht zu empfehlen. Dennoch solltest du nicht vergessen, dass CBD gerade wegen der guten Verträglichkeit gerne genutzt wird und weit weniger und schwächere Begleiterscheinungen verursachen kann, also so manches Medikament. Beachte einfach unsere Tipps und frage im Zweifel deinen Hausarzt um Rat.