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CBD bei Rückenschmerzen?

Gastautor Max Krome - Physiotherapeut & Rückenexperte
Für weiterführende Infos auch gerne unter https://rueckenfit.info/cbd-gegen-rueckenschmerzen/ 

Rückenschmerzen und CBD - das solltest du wissen!

Ein Gesundheitsreport der DAK (Deutsche Krankenkasse) aus dem Jahr 2018 zeigt deutlich, wie verbreitet Rückenprobleme in Deutschland sind. Jeder siebte Arbeitnehmer litt zum Zeitpunkt der Umfrage seit mehr als drei Monaten unter Beschwerden im Rückenbereich. Damit stehen chronische Schmerzen im Mittelpunkt des Rückenleidens. 
Vielleicht bist auch du betroffen. Dann weißt du wie schwierig es sein kann, mit chronischem Rückenschmerz umzugehen. In diesem Beitrag geht es um das mögliche Potenzial der Cannabinoide bei Kreuzschmerzen. 

Wir setzen uns vor allem mit Cannabidiol (CBD) auseinander. Viele von Rückenleiden Betroffene machen sehr positive Erfahrungen mit CBD Öl und empfinden das Cannabinoid als natürliche Alternative/Ergänzung zu klassischen Schmerzmitteln und anderen Therapien. 

Das ist CBD

Gewonnen wird dieses, nicht psychoaktive, Cannabinoid aus den Blättern der Nutzhanfpflanze Cannabis sativa. Nutzhanf, aus legalem Anbau, ist arm oder frei von einem weiteren Cannabinoid, dem rausch- und suchterzeugenden THC. Der Gehalt an Tetrahydrocannabinol darf bei Nutzhanf 0,2 % nicht überschreiten. 

Allen Cannabinoiden sind gewisse Eigenschaften gemein, die für bestimmte Wirkungen von cannabishaltigen Extrakten sorgen können. Dazu zählen unter anderen schmerzlindernde und entzündungshemmende Effekte, auch bei Rückenproblemen. 

Das Endocannabinoid System

Der menschliche Körper bildet Cannabinoid-ähnliche Substanzen selbst. Dabei handelt es sich um Botenstoffe - Neurotransmitter - die in unserem Nervensystem an bestimmten Signalübertragungen beteiligt sind. Sie verbinden sich dazu mit Rezeptoren. Die Oberfläche bestimmter Neurotransmitter passt genau zu entsprechenden Rezeptorstellen. Bei einer Verbindung mit einem Rezeptor kommt es zu einer Signalweiterleitung. Hier können beispielsweise verstärkende Signale für die Schmerzwahrnehmung entstehen, und dann als Reize in das Nervensystem weitergegeben werden. 

Bei der Erforschung der Cannabinoide aus Cannabis konnten Wissenschaftler eine interessante Entdeckung machen. Diese Stoffe können sich ebenfalls im menschlichen Endocannabinoid System mit bestimmten Rezeptorstellen verbinden. Auch sie können somit zur Reizverstärkung oder Reizminderung bei bestimmten körperlichen Empfindungen und Wahrnehmungen beitragen. 

Obwohl die genauen Zusammenhänge erst allmählich untersucht und erforscht werden, sehen Wissenschaftler an dieser Stelle eine Erklärung für die potenziellen Wirkungen von Cannabinoiden bei bestimmten Beschwerden, wie chronischen Schmerzen. 

Die Erfahrung, dass ein Cannabinoid wie Cannabidiol schmerzlindernd wirken kann, beruht dabei längst nicht mehr nur auf Erfahrungsberichten von Anwendern. Zunehmend belegen moderne wissenschaftliche Studien die Wirkung bei Rückenschmerzen und verwandten Schmerzen. 

Studienlage

Inzwischen zeigen auch wissenschaftliche Studien das Potenzial von Cannabidiol bei Schmerz, wie Kreuzschmerz, auf. 

Eine Studie aus dem Jahr 2012 konnte etwa belegen, dass das Cannabinoid entzündungshemmend und schmerzlindernd bei neuropathischem Schmerz (Nervenschmerz) wirken kann. https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3371734/

Ebenso konnte eine Studie aus dem Jahr 2018 zeigen, dass chronische Beschwerden, wie chronische Schmerzzustände im Rückenbereich, gut auf Cannabis Cannabinoide, wie CBD, ansprechen. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/30233233/

Auch im Tierbereich wird CBD bereits erfolgreich angewandt!

Die potenziellen Vorteile einer natürlichen Substanz


Gerade bei Rückenschmerzen machen sich einige Vorteile von CBD Öl besonders bemerkbar. Kaum ein Rückenleiden gleicht dem anderen. Es gibt die unterschiedlichsten Ursachen für Rückenschmerz. Sie reichen von Verletzungen und Veränderungen an Skelett und Muskulatur, über Nervenschmerzen bis hin zu Kreuzschmerz ohne eindeutig zu benennende Ursache. Oft scheint sich auch Stress in Form von Rückenschmerzen zu manifestieren. 

Diese hohe Variabilität bei Rückenbeschwerden kann es so schwierig machen, diese auf klassische Art und Weise zu behandeln. Kreuzschmerzen können von sehr unterschiedlicher Qualität und Intensität sein. Beim klassischen Behandlungsansatz kommen dabei typischerweise zunächst einmal herkömmliche Schmerzmittel zum Einsatz. Häufig handelt es sich dabei um Arzneimittel aus der Familie der NSAR (nichtsteroidale Antirheumatika). Nichtsteroidal steht dabei für eine bestimmte Eigenschaft dieser Mittel. Diese enthalten kein Cortison. 


Klassische Schmerzmittel - häufige Nebenwirkungen

Schmerzmittel aus der Gruppe der NSAR können mit den verschiedensten Nebenwirkungen einhergehen. Vielen Menschen ist inzwischen bekannt, dass besonders der Magen von diesen Mitteln angegriffen werden kann. Es gehört deshalb heute zu den Grundlagen ärztlicher Kunst, bei längerem und intensiverem Einsatz dieser Mittel auch Produkte zum Magenschutz zu geben. Problematisch ist allerdings, dass auch die Magenschutzmittel, wie etwa Protonen-Pumpen-Hemmer, ihrerseits weitere Nebenwirkungen haben können. https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Sodbrennen-Saeureblocker-mitNebenwirkungen,sodbrennen102.html 

Weniger bekannt ist, dass die klassischen Schmerzmittel wie Diclofenac oder Ibuprofen auch auf das zentrale Nervensystem einwirken, sowie Herz-Kreislauf-Beschwerden hervorrufen können. Es zeigt sich etwa, dass bei hohen Dosierungen, wie sie gerade Schmerzpatienten mit chronischen Beschwerden benötigen, bei 2 bis 9 von 1000 Personen, Probleme im Herz-Kreislauf-Bereich auftreten. https://www.gesundheitsinformation.de/schmerzmittel-wie-haeufig-sindschwere.2321.de.html?part=meddrei-ld-jict-siv5 


Eine nebenwirkungsarme, natürliche Alternative

Bisher sind kaum Nebenwirkungen bei der Anwendung von nicht psychoaktiven Cannabinoiden bekannt geworden. Bei einer Überdosierung sind Verdauungsbeschwerden, potenzielle allergische Reaktionen oder auch Ermüdungserscheinungen nicht auszuschließen. Neben dem geringen Risiko für Nebenwirkungen, gibt es weitere Vorteile

CBD Öl scheint nicht nur an der Linderung von Rückenschmerz anzusetzen. Neben der Milderung von Kreuzschmerz an sich, berichten Betroffene immer wieder von einem umfassenden Entspannungsgefühl. Möglicherweise setzt dieser Cannabis-Wirkstoff auch bei Stress und Überanstrengung an, die heute häufig als tieferliegende Ursachen für Rückenprobleme angesehen werden. 

Fazit


Nicht nur viele Anwender berichten von Verbesserungen bei ihren Rückenschmerzen durch CBD. Zunehmend belegen auch wissenschaftliche Studien das Potenzial der Cannabinoide, vor allem bei chronischem Schmerz. CBD Öl kann deshalb eine interessante und nebenwirkungsarme Möglichkeit sein, um Schmerzen und Entzündungen bei Rückenleiden zu lindern. Das Öl macht dabei die möglichen Vorteile von Cannabis und cannabishaltigen Extrakten nutzbar, ohne die psychoaktiven Begleiterscheinungen durch THC. Auch erste wissenschaftliche Studien zeigen, dass Rückenschmerz, wie chronischer Schmerz insgesamt gut auf das Öl ansprechen. Hier können sich Rückenprobleme, wie Kreuzschmerzen und Entzündungen, auf diese Weise schonender und sanfter lindern lassen, als mit klassischen Arzneimitteln.